Maschinen & Arbeitsweise · 1 Min. Lesezeit
Schleifscheibe hält nicht mehr am Teller
Meist ist der Klett des Tellers verschlissen oder verklebt – selten die Scheibe. Woran man es erkennt, wie man den Teller schont und wann ein Interface-Pad hilft.
Stand:

Woran es liegt
Der Klett auf dem Schleifteller nutzt sich ab: Die kleinen Haken brechen oder schmelzen an, wenn die Scheibe wandert und reibt. Hält eine neue Scheibe nicht mehr, die Häkchen aussehen platt oder sich verfärbt haben, ist der Teller verschlissen.
Staub und Harz setzen den Klett ebenfalls zu. Dann reicht oft, ihn mit einer weichen Bürste oder Druckluft zu reinigen.
Den Teller schonen
Die Maschine erst auf der Fläche einschalten und vor dem Abheben ausschalten – ein frei drehender Teller mit halb abgelöster Scheibe reibt den Klett in Sekunden ab. Nicht über Kanten hinaus schleifen, wo die Scheibe hochklappt. Hitze durch zu viel Druck vermeiden.
Interface-Pad als Schutz
Ein Interface-Pad zwischen Teller und Scheibe nutzt sich an Stelle des Tellers ab und ist schneller und günstiger getauscht. Es macht den Schliff außerdem weicher – für Wölbungen gut, für ebene Flächen beim Grobschliff eher nicht.
Ist der Teller hin, einen passenden Ersatzteller mit gleichem Durchmesser und Lochbild nehmen.
Häufige Fragen
Kann ich den Klett am Teller reparieren oder neu bekleben?
Nicht dauerhaft. Aufgeklebter Klett löst sich unter der Hitze beim Schleifen. Ein neuer Teller ist günstig und in wenigen Sekunden aufgeschraubt.

