Maschinen & Arbeitsweise · 1 Min. Lesezeit
Schleifstaub: Absaugung und Maske
Staub gehört abgesaugt, bevor er in der Luft ist – und was trotzdem aufsteigt, hält eine FFP2-Maske zurück. Warum das auch die Scheibe länger leben lässt.
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Absaugen an der Quelle
Der wirksamste Schutz ist eine Absaugung direkt am Schleifer: Maschine mit Lochteller, gelochte oder Netzscheiben, ein Sauger mit passendem Schlauch. Was an der Scheibe abgesaugt wird, landet weder in der Lunge noch auf der frisch geschliffenen Fläche – und setzt die Scheibe nicht zu.
Netzscheiben saugen über die ganze Fläche ab, gelochte Scheiben nur an den Löchern. Die Lochung von Scheibe und Teller muss zusammenpassen; Multilochscheiben passen auf jedes übliche Lochbild.
Maske für den Rest
Auch mit Absaugung steigt feiner Staub auf – beim Handschliff, an Kanten, beim Ausklopfen. Eine FFP2-Maske filtert ihn. Sie muss dicht anliegen; bei Bart oder falscher Größe strömt die Luft am Rand vorbei.
Staub von Eiche und Buche gilt in Deutschland als krebserzeugend, auch Lack- und Spachtelstaub gehört nicht in die Atemwege. In Betrieben regeln Gefährdungsbeurteilung und Technische Regeln, was nötig ist.
Häufige Fragen
Reicht eine FFP2-Maske oder brauche ich FFP3?
Für Schleifstaub von Holz, Lack und Spachtel reicht FFP2. FFP3 bei alten, möglicherweise bleihaltigen Anstrichen oder wenn ohne Absaugung sehr viel Staub entsteht.
Kann ich mit dem Haushaltsstaubsauger absaugen?
Gelegentlich ja, aber feiner Schleifstaub setzt den Filter schnell zu und geht teils hindurch. Für regelmäßiges Schleifen einen Werkstattsauger der Staubklasse L oder M nehmen.


