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Schleifmittel · 1 Min. Lesezeit

Schleifvlies oder Schleifpapier?

Vlies mattiert, Papier trägt ab. Wo Vlies besser ist – Ecken, Kanten, Profile, Anschleifen vor dem Lack – und wo es nicht reicht.

Stand:

Schleifscheiben, Bögen, Rolle und Schleifschwämme neben Lackteil, Holz, Stahl und Kunststoff

Was Vlies kann

Schleifvlies ist ein Kunststoffgewebe mit eingebettetem Schleifkorn. Es passt sich jeder Form an und schleift gleichmäßig, ohne tiefe Riefen. Ideal zum Anschleifen von Lack in Sicken, Ecken und an Kanten, wo Papier durchschleifen würde, und zum Mattieren von Metall.

Vlies setzt kaum zu und lässt sich ausspülen – nass oder trocken.

Wo Papier gewinnt

Abtrag, Spachtel, Ebnen: Dafür braucht es ein Schleifmittel auf festem Träger und einen Block oder Teller. Vlies folgt jeder Unebenheit, statt sie wegzuschleifen.

Vlies und Körnung

Vlies wird meist nach Farbe oder Feinheit statt nach P-Zahl verkauft. Grob gesagt: Ein feines Vlies zum Anschleifen vor dem Lack entspricht etwa P320 bis P400 auf Papier, ein sehr feines eher P600 bis P800 – es hinterlässt aber ein weicheres Schliffbild.

Häufige Fragen

Kann ich Schleifvlies auf dem Exzenter verwenden?

Es gibt Vliesscheiben mit Klett für den Exzenter. Den Bogen nimmt man aber von Hand oder auf dem Block – dort spielt er seine Stärke an Kanten und in Sicken aus.

Welche Vliesfarbe ist wie fein?

Das ist nicht genormt und je Hersteller verschieden. Deshalb nach der Feinheit auf der Packung gehen, nicht nach der Farbe allein.

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