Holz · 1 Min. Lesezeit
Alte Holztür abschleifen und neu lackieren
Ganz abschleifen oder nur anschleifen? Wann P80 nötig ist, wann P180 reicht – und warum Profile und Kanten von Hand geschliffen werden.
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Anschleifen reicht oft
Ist der alte Lack fest und nur stumpf oder zerkratzt, muss er nicht runter: gründlich reinigen, mit P180 bis P240 anschleifen, bis die ganze Fläche matt ist, dann neu lackieren. Nur wo der Lack abblättert, Blasen wirft oder zu dick geworden ist, wird bis aufs Holz geschliffen.
Bis aufs Holz
Den alten Lack mit P80 abtragen – bei dicken Schichten notfalls P60 –, dann P120 und P180 für eine glatte Holzoberfläche. Große Flächen mit dem Exzenter, Profile, Kassetten und Kanten von Hand mit Block oder Schaumpad, damit die Formen nicht rund geschliffen werden.
Alte Anstriche können Blei enthalten, vor allem an Türen und Fenstern aus der Zeit vor den 1970er-Jahren. Im Zweifel testen lassen und nicht trocken schleifen ohne Absaugung und Maske.
Zwischen den Schichten
Nach Grundierung und erster Lackschicht mit P240 leicht anschleifen, entstauben, nächste Schicht. So wird die Oberfläche von Schicht zu Schicht glatter.
Häufige Fragen
Muss ich die Tür zum Schleifen aushängen?
Es geht auch hängend, liegend auf zwei Böcken wird es aber gleichmäßiger – und der Lack läuft danach nicht an den Kanten herunter. Beschläge vorher abschrauben.
Mit welcher Körnung ende ich auf rohem Holz vor dem Lack?
Mit P180. Vor Wasserlack das Holz einmal anfeuchten, trocknen lassen und die aufgestellten Fasern mit P240 kurz nachschleifen.
Fachbegriffe in diesem Artikel
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