Auto & Lack · 1 Min. Lesezeit
Beilackieren: Übergänge richtig anschleifen
Drei Zonen, von innen nach außen immer feiner: Füller mit P400, Beilackierzone mit P600 bis P1000, Klarlack-Übergang mit P1500 – damit man den Rand nicht sieht.
Stand:

Drei Zonen, immer feiner
Innen die Reparaturstelle: Füller mit P400 glatt schleifen. Darum herum die Beilackierzone, in die der Basislack dünn ausläuft: mit P600 bis P1000 oder feinem Schleifvlies gleichmäßig matt. Ganz außen die Zone, in der nur noch Klarlack liegt: P1000 bis P1500 oder ultrafeines Vlies.
Je weiter außen, desto feiner – denn dort liegt am wenigsten Lack. Grobe Riefen im Auslauf zeichnen sich im dünnen Basislack ab, bei Metallic als helle Wolken oder Kratzer im Übergang.
Bis zur Kante oder Spot
Klarlack am besten bis zu einer Kante oder Fuge des Teils auslaufen lassen – dort fällt kein Rand auf. Ein Klarlack-Übergang mitten in der Fläche gelingt nur auf kleinen Stellen und braucht danach Verlaufverdünnung und Politur.
Wird das ganze Teil mit Klarlack überzogen, die ganze Fläche außerhalb der Reparatur mit P800 bis P1000 oder Vlies mattieren.
Kontrolle vor dem Lackieren
Die Fläche muss überall gleichmäßig matt sein. Glänzende Punkte sind Stellen, an denen der Lack nicht haftet. Danach gründlich entfetten, mit dem Staubbindetuch abwischen, dann lackieren.
Häufige Fragen
Womit komme ich in Sicken und an Kanten?
Mit Schleifvlies – es passt sich jeder Form an und schleift an Kanten nicht so schnell durch wie Papier. Nass oder mit Mattierpaste arbeiten, bis alles gleichmäßig matt ist.
Fachbegriffe in diesem Artikel
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